Die Jahreslosung für 2026 ist weit mehr als ein schneller Trost für alltägliche Sorgen; sie ist die kraftvolle Zusage einer grundlegenden Neuschöpfung. Gott wirft das Alte, das Zerbrochene und die Narben unseres Lebens nicht einfach weg, sondern er verwandelt sie – ähnlich der japanischen Kunst des Kintsugi, bei der Brüche mit Gold geheilt und dadurch erst recht kostbar werden. Dass diese Erneuerung oft Zeit braucht, ist kein Zeichen von Langsamkeit, sondern ein Ausdruck von Gottes Geduld, die uns Raum für Wachstum, Heilung und Umkehr schenkt. Wer im Glauben mit Christus verbunden ist, darf diese neue Wirklichkeit bereits heute im eigenen Herzen spüren, während wir auf die endgültige Vollendung einer Welt ohne Leid und Tod warten. Wir sind keine Gefangenen unserer Umstände, sondern Menschen der Verheißung: Die Geschichte endet nicht im Chaos, sondern in Gottes Herrlichkeit. (Zusammenfassung einer Predigt von Ellen Schopf).

