Einladung zum Familiengottesdienst am 19. Mai

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Aus unserem Gemeindeleben

Gottesdienst mit Einsetzung von Lydia Scheuvens
Chor bei Adventsfeier
Spaß beim Spieleabend
Familiengottesdienst |dq|Dankbarkeit|dq|
Szene aus dem Familiengottesdienst |dq|Miteinander packen wirs|dq|

Online-Büchertisch

SCM Shop blm 4s

Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen.
Römerbrief 1,16

Liebe Leser, war Ihnen schon einmal etwas richtig peinlich? Ein klingelndes Handy mitten in einer Besprechung? Unpassende Klamotten beim Partner? Ich glaube, jeder von uns hat Gelegenheiten erlebt, für die er sich selbst geschämt hat. Beim Blick in manche Doku-Soaps oder Shows ist es dann meistens so, dass man diejenigen, die dort zu sehen sind, peinlich findet und man sich für sie schämt.

Als die biblische Botschaft ihre ersten Schritte wagte, traf sie auf einige Widerstände. Die jüdischen Zuhörer ärgerten sich über den Anspruch Jesu, Gott zu sein, und die restlichen, die griechischen, lachten über einen Gott, der am Kreuz starb, und damit ein Bild der Schwäche abgab. Das waren genug Gründe für die Christen, sich für das Evangelium zu schämen. Der Theologe N.T. Wright schreibt, dass das Evangelium auch heute ausgelacht wird, und dass das für viele Christen auch ein Grund ist, sich dafür zu schämen. Dabei ist dies gar nicht notwendig.

Paulus schreibt: Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das  Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt. Für ihn gab es keinen Grund, peinlich berührt von Jesus und dem zu sein, was er getan hat. Das Evangelium ist keine lächerliche Botschaft, die gnadenhalber in der Ecke des Pausenhofs steht und darauf hofft, von den Coolen nicht entdeckt und gemobbt zu werden. Nein, es ist die beste Botschaft, die es gibt. Eine Botschaft, die sich sehen lassen kann, weil Gottes
Kraft durch sie deutlich wird. Weil sie die Ketten der persönlichen Gefängnisse des Lebens aufsprengt, weil sie die Ketten von Schuld und Sünde wegreißt und uns in ungeahnte Freiheiten führt. Wir können also in die Worte des katholischen Bischofs Reinhard Marx mit einstimmen: „Wir müssen uns nicht schämen, Christ zu sein.“


Marcus Ott