Aktuelles aus einem unserer Gottesdienste

Matthias Koch sprach in seiner Predigt über die große Skepsis der heutigen Gesellschaft gegenüber religiösen Wahrheitsüberzeugungen. Sie würden immer häufiger als intolerant und damit als Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens empfunden. Selbst wenn die persönlichen Glaubensüberzeugungen ausdrücklich nicht mit Gewalt oder Agitation gegen die Freiheit Andersdenkender durchgesetzt werden sollen. Das betreffe auch den christlichen Glauben. Denn Christen glauben gemäß der Bibel und in Übereinstimmung mit den evangelischen Bekenntnisschriften (siehe: Barmer Theologische Erklärung) an die alleine rettende Offenbarung Gottes in Jesus Christus. Allerdings ginge es bei dem biblischen Begriff der Wahrheit eben nicht in erster Linie um ein  „Recht-haben“, sondern um ein „Teil-haben“. Also nicht um Rechthaberei, sondern eine lebendige Glaubensbeziehung zu Jesus Christus. Er schloss mit dem Fazit, dass Christen jede Form friedlichen Zusammenlebens und echten Dialogs begrüße, mit allen Menschen egal welcher Weltanschauung und Lebensphilosophie. Zu diesem Dialog gehöre aber auch, sich gegenseitig in der Verschiedenartigkeit der Überzeugungen ernst zu nehmen und sie miteinander auszuhalten, statt sie vorschnell harmonisieren oder herunterspielen zu wollen. Das geschehe etwa mit dem undifferenzierten Satz: „Wir glauben doch alle an denselben Gott.“

Aus unserem Gemeindeleben

Spaß bei der Gemeindefreizeit
Bei einem Familiengottesdienst
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

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Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Samstag, 28. Februar 2015
Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.
Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Jahreslosung 2015

startseite stifte

Andere Menschen anzunehmen - das kann angesichts unserer Unterschiedlichkeit schwierig sein und bleibt eine Lebensaufgabe. Jesus Christus hat dafür die Grundlage geschenkt, in dem er mit seiner Liebe jeden Menschen angenommen hat. Für das Jahr 2015 begleitet uns als Herausforderung die Jahreslosung "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Römerbrief 15,7)

Liebe Leser, war Ihnen schon einmal etwas richtig peinlich? Ein klingelndes Handy mitten in einer Besprechung? Unpassende Klamotten beim Partner? Ich glaube, jeder von uns hat Gelegenheiten erlebt, für die er sich selbst geschämt hat. Beim Blick in manche Doku-Soaps oder Shows ist es dann meistens so, dass man diejenigen, die dort zu sehen sind, peinlich findet und man sich für sie schämt.

Als die biblische Botschaft ihre ersten Schritte wagte, traf sie auf einige Widerstände. Die jüdischen Zuhörer ärgerten sich über den Anspruch Jesu, Gott zu sein, und die restlichen, die griechischen, lachten über einen Gott, der am Kreuz starb, und damit ein Bild der Schwäche abgab. Das waren genug Gründe für die Christen, sich für das Evangelium zu schämen. Der Theologe N.T. Wright schreibt, dass das Evangelium auch heute ausgelacht wird, und dass das für viele Christen auch ein Grund ist, sich dafür zu schämen. Dabei ist dies gar nicht notwendig.

Paulus schreibt: Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das  Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt. Für ihn gab es keinen Grund, peinlich berührt von Jesus und dem zu sein, was er getan hat. Das Evangelium ist keine lächerliche Botschaft, die gnadenhalber in der Ecke des Pausenhofs steht und darauf hofft, von den Coolen nicht entdeckt und gemobbt zu werden. Nein, es ist die beste Botschaft, die es gibt. Eine Botschaft, die sich sehen lassen kann, weil Gottes
Kraft durch sie deutlich wird. Weil sie die Ketten der persönlichen Gefängnisse des Lebens aufsprengt, weil sie die Ketten von Schuld und Sünde wegreißt und uns in ungeahnte Freiheiten führt. Wir können also in die Worte des katholischen Bischofs Reinhard Marx mit einstimmen: „Wir müssen uns nicht schämen, Christ zu sein.“
Marcus Ott