Tauf- und Konfirmationsgottesdienst

2016 start konf

Am 20. März haben sechs junge Menschen im Gottesdienst ihr "Ja" zum Glauben ausgedrückt. Eine Jugendliche hat das mit ihrer Taufe getan, fünf weitere haben ihre Taufe mit der Konfirmation bestätigt. Es war ein festlicher Gottesdienst, dem es aber auch nicht an modernen und lockeren Elementen gemangelt hat.

Aus unserem Gemeindeleben

Konzert mit Mike Müllerbauer
Szene aus dem Familiengottesdienst "Miteinander packen wirs"
Predigt beim Familiengottesdienst
Unser Grillmeister lässt sich von der Sommerhitze nicht beeindrucken
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

SCM Shop blm 4s

Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Montag, 25. Juli 2016
Der Himmel ist durch das Wort des HERRN gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes.
Gott lässt sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.

Jahreslosung 2016

startseite jahreslosung 2016

Jeder Mensch braucht irgendwann Trost. Keine schnell gesagten Worte wie "Das wird schon wieder"... Hilfreich ist echtes Verstehen von jemandem, dem wir vertrauen können. Worte von einem, der das Leben wirklich kennt und versteht, was wir brauchen. Für das Jahr 2016 begleitet uns als Zusage von Gott die Jahreslosung "Gott spricht: Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet." (Jesaja 66,13)

Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewährte Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will. 2. Mose 33,19

Liebe Leser, seit Wochen ist Mose mit dem Volk Israel unterwegs. Er erlebt, dass sie in der Wüste nicht nur die schönen Seiten erleben, sondern auch Anfechtung und Mutlosigkeit. Und Mose ist dabei immer im Kontakt mit Gott. Und nun will er Gott auch sehen. Er hat so viel erlebt mit Gott, dass er nun seine Herrlichkeit sehen möchte (Vers 18), und die Antwort Gottes darauf lesen wir oben. Gott sagt zu Mose, dass er seine Schönheit, seine Güte vor ihm vorüberziehen lassen und seinen Namen ausrufen wird.

Doch warum folgt nun der nächste Satzteil? Gott hat in seinem Wort gesagt, dass niemand sein Angesicht sehen kann, denn der Mensch, der Gottes Angesicht sieht, wird nicht mehr leben (Vers 20). Doch Gott möchte sich trotzdem Mose zeigen, darum nennt er diese Worte. Ich finde diese Aussage Gottes klingt erstmal sehr willkürlich: „Ich gewährte Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.“ Gott wählt einfach aus, was er an wem tun möchte. Man könnte im Umkehrschluss denken, dass Gott natürlich auch dem nicht Gnade gewährt, dem er will. Und er dem kein Erbarmen schenkt, dem er will. Was ist das für ein Gott, bei dem wir nicht wissen, woran wir sind? Bei dem wir nicht wissen, ob er gerade wohlgesonnen ist oder eben nicht?

Ich glaube, dass wir hier viel zu kurz denken, wenn wir an diesem Punkt stehen bleiben. Ja, Gott ist in seinem Verhalten souverän und kann daher auch Gnade walten lassen, wo das Gesetz etwas Anderes fordert. Nur wer selbst das Gesetz gemacht hat, kann souverän darüber entscheiden. Nur die Eltern können ihre Regeln souverän auch ändern, ohne dass es zur Willkür kommt, denn sie selbst haben den Kindern diese Regeln gegeben.

Und genau so ist es auch mit Gott. Erstmal steht Gott über den Gesetzen, weil er die Gesetze gemacht hat und daher kann er auch frei seine Regeln ändern, ohne dass es Willkür wird. Wenn wir aber Gott nicht in seiner Position anerkennen, dann wird alles, was Gott tut (oder nicht tut), keinen Sinn ergeben und wir fühlen uns hintergangen. Lassen wir Gott seine Position? Wenn ja, dann kann es auch uns passieren, dass Gott uns Dinge gewährt wie Mose und wir seine Herrlichkeit erkennen können.

Alisa Ott