Unterwegs mit Gott

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Wir wünschen allen Besuchern unserer Internetseite schöne Sommertage! Wir vertrauen darauf, dass wir, wohin wir auch gehen, nicht alleine sind. Gott der Herr will alle unsere Wege mit uns gehen.

Aus unserem Gemeindeleben

Unser Grillmeister lässt sich von der Sommerhitze nicht beeindrucken
Führung über den "Missionsberg" in Bad Liebenzell
Bei einem Familiengottesdienst
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

SCM Shop blm 4s

Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Dienstag, 01. September 2015
Ich will den HERRN laut preisen mit meinem Mund und inmitten vieler ihn loben.
Hanna trat hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

Jahreslosung 2015

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Andere Menschen anzunehmen - das kann angesichts unserer Unterschiedlichkeit schwierig sein und bleibt eine Lebensaufgabe. Jesus Christus hat dafür die Grundlage geschenkt, in dem er mit seiner Liebe jeden Menschen angenommen hat. Für das Jahr 2015 begleitet uns als Herausforderung die Jahreslosung "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Römerbrief 15,7)

die Überschrift zu diesem Kapitelausschnitt lautet in der Elberfelder Bibel: „Erfüllung des Gesetzes: Was ist falsches Schwören?“ Zur Zeit von Jesus war es unter den Pharisäern üblich, dass sie Haarspalterei bei gültigen und ungültigen Schwüren betrieben. Das sorgte natürlich für Verwirrung. Wann kann man dem Wort seines Gegenübers vertrauen? Und wann kann man dies nicht? Welcher Schwur ist jetzt wahr und welcher nicht? Deshalb hat Jesus ganz klar gesagt, dass wir nicht schwören sollen sondern mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ bei der Wahrheit bleiben sollen. Wenn wir das tun, dann wissen die Menschen um uns herum, dass auf unser Wort Verlass ist.
Wo kennen wir das Schwören heute noch? Außer vor Gericht und bei der Vereidigung von z.B. Politikern finden wir das Schwören in unserem Alltag kaum noch. Das entbindet uns aber nicht von dem Gebot die Wahrheit zu sagen und in Wahrheit zu leben. Gott gibt uns sogar schon in den zehn Geboten (2. Mose 20,16) eine klare Anweisung
zu diesem Thema: „Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen.“

Gott hat uns alle liebevoll geschaffen und es als sehr gut bezeichnet. Wenn Gott uns als so wertvoll bezeichnet, wie können wir dann uns die Freiheit herausnehmen und Falsches oder Denunzierendes über andere zu sagen? Und was ist mit unseren Beziehungen, wieviel Wahrheit vertragen sie? Jeder kennt bestimmt die Situation, in der man ganz genau weiß, dass das Aussprechen der Wahrheit das Gegenüber verletzt. Wie sollen wir damit umgehen? Wie schnell fühle ich mich in meinem Stolz und meiner Ehre verletzt, wenn ich jetzt die Wahrheit sage? Sind wir mal ehrlich, meistens haben wir in dem Moment etwas Schlechtes getan und das wissen wir ganz genau. Wer gibt schon gerne Schwächen und Sünden zu? Was schadet mehr - wenn ich jetzt die Unwahrheit sage und dann irgendwann die Wahrheit auf den Tisch kommt oder ob ich gleich die Wahrheit sage? Für gewöhnlich kommt die Wahrheit früher oder später immer ans Licht. Jakobus rät uns in Kapitel 3,14: „Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Eigennutz in eurem Herzen habt, so rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit!“ Das gibt uns aber nicht den Freifahrtschein, die Wahrheit lieblos und knallhart heraus zu posaunen.

Wir sollen in Liebe miteinander umgehen und uns die Wahrheit in Liebe sagen. Denn so lesen wir in 1. Korinther 13,4-7: „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie  benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.“ Und damit haben wir auch keinen Grund mehr die Unwahrheit zu sprechen. Ich wünsche uns allen, dass wir uns von Gottes Liebe so erfüllen lassen, dass wir diese Wahrheit und Liebe untereinander leben können.


Eure Eunike Isenberg