Mike Müllerbauer Konzert

2016 start muellerbauer

Mike Müllerbauer hat mit seinem Kindermitmach-Konzert mehr als 240 kleine und große Konzertbesucher begeistert. Es wurde gesungen und getanzt und voll Wertschätzung auf die Lebenswelt von Kindern eingegangen. Unterstützt wurden die Musiker durch zwei Mädchen aus unserer Gemeinde, die schon im Vorfeld die Bewegungen zu den Liedern gelernt haben.

Aus unserem Gemeindeleben

Familiengottesdienst am kommenden Sonntag
Führung über den "Missionsberg" in Bad Liebenzell
Unser Grillmeister lässt sich von der Sommerhitze nicht beeindrucken
Bei einem Familiengottesdienst
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

SCM Shop blm 4s

Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Freitag, 12. Februar 2016
Anstatt dass man zu ihnen sagt: »Ihr seid nicht mein Volk«, wird man sagen: »O ihr Kinder des lebendigen Gottes!«
Wie viele ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.

Jahreslosung 2016

startseite jahreslosung 2016

Jeder Mensch braucht irgendwann Trost. Keine schnell gesagten Worte wie "Das wird schon wieder"... Hilfreich ist echtes Verstehen von jemandem, dem wir vertrauen können. Worte von einem, der das Leben wirklich kennt und versteht, was wir brauchen. Für das Jahr 2016 begleitet uns als Zusage von Gott die Jahreslosung "Gott spricht: Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet." (Jesaja 66,13)

Wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.
Markus 11,25

Liebe Leser,

„Das vergebe ich ihm/ihr nie!“ So denkt manche(r). So fühlt manche(r). So sagt manche(r). Ja, so ist es, wenn man verletzt wird. Egal wie dies aussieht, es kann ganz schön schmerzen. Es macht etwas mit einem, bis dahin, dass Beziehungen zerstört sind. Vertrauen ist zerstört. Man kann gar nicht mehr oder zumindest nicht mehr so wie zuvor miteinander reden. Und immer, wenn man an den Vorfall denkt, kommen die verletzten Gefühle wieder hoch. Es nagt an einem, es beschäftigt einen. Es lässt einen nicht
mehr los. Es hat Macht über einen, weil es etwas mit einem macht. Und diese Mächte können ganz schön destruktiv sein! Nun sagt man, Zeit heile alle Wunden. Der zeitliche Abstand hilft einem schon, man kann die Verletzungen irgendwie einordnen. Man hat sein Leben, sein Verhalten irgendwie verändert, um damit zurecht zu kommen. Man hat sich den Gegebenheiten irgendwie angepasst und dabei das Geschehene verdrängt. Aber dann kommt es plötzlich wieder hoch. Irgendeine Begebenheit, irgendein Ereignis lässt es aus dem Unterbewusstsein – meist zur Unzeit – wieder an die Oberfläche schnellen. Und es macht wieder was mit einem. Es übt wieder Macht aus. Es wirkt wieder
destruktiv.

Und was sagt Jesus dazu? „Wenn ihr betet, wenn ihr im Gebet vor den Thron des himmlischen Vaters tretet, dann vergebt dem, der euch übel mitgespielt hat, der euch verletzt
hat.“ „Jesus, du verlangst ziemlich viel von uns, du verlangst schier unmögliches von uns,“ mögen wir denken. Doch wie oft beten wir im Gottesdienst oder zu Hause: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“ Ist das wirklich so, haben wir unseren Schuldigern vergeben? Können wir überhaupt unseren Schuldigern vergeben? Wer oder was gibt uns die Kraft dazu? Gottes Liebe! Vor dem Gericht Gottes bin ich genauso schuldig wie der, der mich verletzt hat. Ich habe selbst genug Dreck am Stecken, und das reicht aus, um im Gericht nicht bestehen zu können. Aber dank Jesus Christus, der an meiner Stelle die Strafe auf sich genommen hat und für mich am
Kreuz gestorben ist, darf ich leben, darf ich ewig leben. Das ist die Liebe Gottes. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt, ließ ihn den fürchterlichen Foltertod sterben, damit ich leben kann! Diese Liebe Jesu, die selbst in den Todesschmerzen noch gebetet hat, „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ hat uns versöhnt
mit dem Vater. Diese Liebe möchte unser Fühlen, Denken, Reden, unser ganzes Herz füllen. Diese Liebe macht es möglich, dass wir vergeben können. Diese Liebe schenkt Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen. Diese Liebe macht es möglich, dass Verletzungen keine Macht mehr ausüben können. Diese Liebe schenkt ein versöhntes Herz, aus dem dann selbst Liebe und Barmherzigkeit strömt. Lassen wir uns immer wieder füllen von dieser Liebe, auf dass es nicht nur eine Gebetsfloskel ist, sondern gelebte
Wirklichkeit: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“


Bernd Isenberg