Familiengottesdienst am 9. Juli

flyer 2017 06b  

Aus unserem Gemeindeleben

Familiengottesdienst mit Bring and Share
Familiengottesdienst |dq|Dankbarkeit|dq|
Spaß beim Spieleabend
Szene aus dem Familiengottesdienst |dq|Miteinander packen wirs|dq|
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

SCM Shop blm 4s

Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Montag, 26. Juni 2017
Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit.
Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.

Jahreslosung 2017

2017 start herz

Manchmal verzweifeln wir bei der Bemühung, ein besserer Mensch zu werden. Aber Gott weiß, dass wir seine Hilfe brauchen. Statt Unmögliches von uns zu fordern, macht er uns stattdessen ein Versprechen. Es braucht vermutlich eine Weile, die Tragweite dieser Zusage zu begreifen. Wir hoffen, dass uns in diesem Jahr deutlich und erfahrbar wird, was das bedeutet, wenn Gott spricht: "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch."

Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier; er ist auferstanden. Lukas 24,5-6

Liebe Leser, liebe Gemeinde, mal ganz ehrlich, passiert es euch auch, dass ihr Dinge verlegt und einfach nicht mehr wisst, wo sie sind? Mir ist es selbst schon passiert, dass mein Schlüssel weg war und ich alles durchsucht habe, bis ich ihn dann im Kühlschrank gefunden habe. Meiner Oma ist das auch mal passiert, da war der Schlüssel dann hinter den Tellern im Schrank. Normalerweise wissen wir genau, wo wir suchen müssen, wenn wir etwas nicht finden. Hausschuhe suchen wir im Schuhschrank, unter dem Esstisch, vor dem Sofa, dem Bett oder im Badezimmer. Doch wer bitte sucht seine Hausschuhe am Schlüsselbrett, in der Zeitungsablage oder gar im Briefkasten? Niemand. Denn wir haben ja Ordnungen in unserem Leben. Und so wissen wir auch, wo wir bestimmte Personen zu finden haben: Die Frisörin im Frisörsalon, den Schreiner in der Werkstatt und natürlich den Arzt in der Praxis.

Doch bei Jesus ist es völlig anders. Einige Verse vor dem Monatsspruch heißt es in Lukas 23,46: „Jesus rief laut: »Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist!« Mit diesen Worten starb er“. Gerade ist Jesus gestorben. Dann wurde er in ein Grab gebracht, wie es sich gehörte. Und ebenfalls nach der Vorschrift gingen die Frauen zum Grab um den Leichnam Jesu einzubalsamieren. Natürlich sucht man Jesus, der doch gestorben war, in seinem Grab. Denn dort sind verstorbene Mensch zu finden. Die Frauen erleben eine völlige Überraschung. Der Tote ist nicht dort, wo er hingehört. Jesus ist nicht mehr bei den Toten und damit auch nicht mehr im Grab. Deswegen können sie den Lebendigen auch nicht bei den Toten finden. Und brauchen ihn daher dort auch nicht zu suchen.

Ostern verändert unser Weltbild. Durch Ostern ist nichts mehr, wie es vorher war. Durch Ostern ist die Beziehung zwischen Gott und den Menschen wieder in Ordnung gekommen, und so brauchen wir Gott nicht in den Kirchen suchen, weil er nur dort zu sein hat, sondern wir finden ihn in unserem Alltag und unserem Leben.Doch lassen wir uns darauf ein, auch an anderen Orten nach Gott und Jesus zu schauen? In der Natur, in der Familie, bei Freunden, in Liedern? In meiner Familie habe ich schnell gelernt, dass wir Dinge nicht nur an den offensichtlichen Orten suchen brauchen. Und genauso ist auch Jesus nicht nur an den offensichtlichen Orten. Er ist oft da, wo wir ihn nicht erwarten. Amen.

Alisa Ott