Familiengottesdienst

2015 juni familiengottesdienst
Gottesdienst zum Mitfeiern für Groß und Klein am 28. Juni 2015 um 10:30 Uhr. Wir werden uns dem Thema "Neid" kreativ nähern (kurze Theaterszenen) und auch erfahren, was es dazu in der Bibel zu entdecken gibt.

Aus unserem Gemeindeleben

Bei einem Familiengottesdienst
Spaß bei der Gemeindefreizeit
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

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Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Mittwoch, 01. Juli 2015
Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
Jesus sprach: Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden.

Jahreslosung 2015

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Andere Menschen anzunehmen - das kann angesichts unserer Unterschiedlichkeit schwierig sein und bleibt eine Lebensaufgabe. Jesus Christus hat dafür die Grundlage geschenkt, in dem er mit seiner Liebe jeden Menschen angenommen hat. Für das Jahr 2015 begleitet uns als Herausforderung die Jahreslosung "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Römerbrief 15,7)

Dieses Zitat aus dem Brief, den Paulus an die Philipper geschrieben hat, klingt für mich erst mal nach Superkräften: alles können, Kraft ohne Ende! Das erinnert mich daran, dass ich als Kind gerne so stark wie Superman gewesen wäre. Aber hier ist von anderen Kräften die Rede.

Dieser Satz ist ja ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es sein kann, einen Bibelvers noch mal im Zusammenhang zu lesen. Paulus erklärt in den Sätzen davor,  worum es ihm geht. Er hat gute Zeiten erlebt, in denen es ihm an nichts gefehlt hat. Aber er kannte auch Dürrezeiten. Der Glaube an Jesus Christus gibt ihm eine Perspektive, die ihm hilft, auch in schlechten Zeiten nicht aufzugeben. Ich frage mich, was in einem Menschen vorgehen muss, damit er so glauben und leben kann!

Dazu fällt mir folgendes ein: wir haben Jesus als Vorbild, der dem Leid nicht aus dem Weg gegangen ist, selbst als es ihn das Leben gekostet hat – das hat mich schon dazu motiviert, eine schwierige Aufgabe länger zu ertragen, als ich das eigentlich vorhatte. Da war mir Jesus ein Vorbild. Aber das Erdulden hat auch seine Grenzen, denn wir sind nicht Jesus, wir sind Menschen. Daher denke ich auch, dass man, wenn man mit den Kräften an die Grenzen kommt, auch Hilfe annehmen kann und soll. Menschen sind unterschiedlich – manch einer kann weniger ertragen als ein anderer. Auch Paulus hat Hilfe angenommen, er bedankt sich für die Unterstützung durch die Gemeinde in Philippi.

Wenn ich den Inhalt dieses Verses in Worten ausdrücken möchte, die auch heute noch leicht verstanden werden, dann würde ich es so formulieren: „Wenn ich in eine Krise komme, dann gibt mir Gott die Kraft, mein Leben nicht aufzugeben. Weil ich ein Ziel habe, das nicht nur irdisches Glück beinhaltet, gibt mir das eine weitere Perspektive. Das gibt mir die Motivation, weiter zu glauben. Dieser Glaube ist eine Kraft, die mich innerlich stark macht.“

 

Gerhard Reider