Tauf- und Konfirmationsgottesdienst

2016 start konf

Am 20. März haben sechs junge Menschen im Gottesdienst ihr "Ja" zum Glauben ausgedrückt. Eine Jugendliche hat das mit ihrer Taufe getan, fünf weitere haben ihre Taufe mit der Konfirmation bestätigt. Es war ein festlicher Gottesdienst, dem es aber auch nicht an modernen und lockeren Elementen gemangelt hat.

Aus unserem Gemeindeleben

Konzert mit Mike Müllerbauer
Szene aus dem Familiengottesdienst "Miteinander packen wirs"
Predigt beim Familiengottesdienst
Führung über den "Missionsberg" in Bad Liebenzell
Unser Grillmeister lässt sich von der Sommerhitze nicht beeindrucken
Infos aus der Weltmission

Online-Büchertisch

SCM Shop blm 4s

Mit jedem Einkauf beim Büchertisch (online oder bei uns in der Gemeinde) unterstützt man unsere Gemeindearbeit. Denn für jeden Einkauf werden der Gemeinde ein paar Prozent gut geschrieben. Im Sortiment gibt es alle christlichen Bücher, CDs, DVDs etc. Außerdem kann man über den Butto "Zusatzsortiment" jedes in Deutschland erhältliche Buch bestellen. Zum Einkaufen einfach auf das Logo klicken.

Die Losungen von heute:

Tageslosung von Sonntag, 01. Mai 2016
Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.
Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten.

Jahreslosung 2016

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Jeder Mensch braucht irgendwann Trost. Keine schnell gesagten Worte wie "Das wird schon wieder"... Hilfreich ist echtes Verstehen von jemandem, dem wir vertrauen können. Worte von einem, der das Leben wirklich kennt und versteht, was wir brauchen. Für das Jahr 2016 begleitet uns als Zusage von Gott die Jahreslosung "Gott spricht: Ich will euch trösten wie einen seine Mutter tröstet." (Jesaja 66,13)

Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.

Liebe Leser,

als ich vor rund fünf Jahren eine Reise nach Afrika machte, merkte ich das erste Mal so richtig, wie besonders es ist, einen deutschen Pass zu besitzen. Mit meinem deutschen Pass konnte ich ohne Probleme in London durch die Kontrollen. Ebenso musste ich bei der Einreise nur im Flugzeug ein Visum ausfüllen. Durch meinen deutschen Pass habe ich viele Privilegien bekommen. Ich merkte, wie angesehen dieser Pass ist. Dieser Pass besagt nämlich, dass ich zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe auf dieser Welt gehöre und zu einem Land. Und zwar zu Deutschland.

Der Monatsspruch von April drückt so etwas Ähnliches aus. Er signalisiert eine Zugehörigkeit von uns zu einer bestimmten Gruppe. Wir haben eine Zugehörigkeit zu einem von Gott erwählten Volk. Wir sind die königliche Priesterschaft. Wir sind eine heilige Nation und ein Volk, das ihm (Gott) allein gehört. Was für eine Zusage und vor allem welches Privileg. Wir haben einen Pass, der aussagt, dass wir zu Gottes Volk gehören. Ich staune immer wieder aufs Neue, dass dieser große, heilige, gerechte
und mächtige Gott sich Menschen (und ich bin mir sicher, dass ihm bewusst ist, wie viele Fehler wir machen und dass wir öfter versagen als uns recht ist) ausgesucht hat, die sein Volk, seine Nation sein sollen. Wir sind Berufene für eine besondere Stellung.

In den letzten Wochen und Monaten merken wir, wie wichtig es Menschen ist, unseren deutschen Pass zu bekommen, denn damit haben sie mehr Rechte als in ihrem eigenen Land. Und nun kann man sich es so vorstellen: Wir haben uns nicht in die Reihe der Passbeantragenden angestellt, sondern Gott hat uns diesen Pass zugeschickt. Während meiner Zeit in Bad Liebenzell hat der Sohn eines Mitarbeiters eine Greencard (eine unbeschränkte Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung für die Vereinigten Staaten) gewonnen. Tausende von Menschen hoffen darauf, aber dieser hat sie einfach durch die „Greencard-Lotterie“ bekommen. So ähnlich hat dies Gott mit uns auch
gemacht. Wir haben diese Zugehörigkeit von ihm bekommen, ohne uns darum beworben zu haben. Und die damit verbundenen Vorrechte erhalten. Doch diese Zugehörigkeit hat nicht nur Privilegien, sondern auch Pflichten.

Wir haben einen Auftrag dazu bekommen. Wir sollen davon erzählen, was Gott für Taten bereits getan hat und wie wir zu seinen Kindern wurden. Hier kommt das nochmal vor, was Jesus in Matthäus 28 seinen Jüngern und damit auch uns aufgetragen hat: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Rechte und Pflichten kommen hier zusammen. Sind wir uns bewusst, welche Sonderstellung wir damit haben? Wir sind Gottes Kinder und haben einen Pass, der besagt, dass wir zu ihm gehören! Wollen wir noch mehr Menschen dazu einladen, diesen Pass zu bekommen?

Alisa Ott